Jessica G. James
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Diabolos Rache (Band 3)

 
Band III

Ein Killerpferd macht das Leben auf der Tyler-Ranch nicht gerade leichter.
Dann taucht auch noch einer der schwärzesten Schatten aus Jess Yates' etwas zwielichtiger Vergangenheit auf.
Er gibt Yates und einigen anderen Männern die Schuld an einem Unfall, bei dem er bis zur Unkenntlichkeit entstellt wurde.
An allen hat er sich schon auf schreckliche Weise gerächt. Nun ist Jess an der Reihe -
alles, was ihm etwas bedeutet, soll vernichtet werden, alle, die er liebt, müssen sterben ...


Jasper P. Morgan hat das Buch auf Facebook rezensiert -
ich bin stolz und glücklich über seine Worte:


Die Ranch in der Nähe von Laramie, Wyoming, die auch als Pferdewechselstation für Postkutschenlinien fungiert, kommt nicht zur Ruhe. Nach zahlreichen romantischen und turbulenten Abenteuern, in denen die Freundschaft zwischen dem Rancher Slim und dem ehemals ruhelosen Revolvermann Jess gefestigt wurde und in deren Verlauf jeder der beiden schließlich auch seiner Herzdame begegnete, gibt es nun Nachwuchs im Umfeld der beiden Freunde zu begrüßen. Aber das harmonische Leben auf der Ranch und mit Freunden und Familie wird jäh gestört – ein Killer-Mustang bereitet den beiden Westmännern erhebliches Kopfzerbrechen. Doch als hätten die beiden Freunde mit dem mörderischen Pferd nicht schon alle Hände voll zu tun, sucht bald ein unheimlicher Fremder die Gegend um Laramie auf – der schwarz gekleidete, grauenhaft entstellte Fremde wirkt wie der personifizierte Tod, und er ist gekommen, um reiche Ernte zu halten! Unversehens wird Jess von seiner Vergangenheit eingeholt und muss sich einem Gegner stellen, wie er härter kaum sein kann – einem Gegner, der nicht nur ihn bedroht, sondern auch alle Menschen, die Jess etwas bedeuten…
Mit dem Roman „Diabolos Rache“ setzt die deutsche Autorin Jessica James ihre „Laramie-Saga“ fort. Die Romanreihe schildert in enger Anlehnung an den amerikanischen Westernserien-Klassiker „Am Fuß der Blauen Berge“ neue Abenteuer der ungleichen Freunde Slim und Jess, die sich in den 1960er und frühen 1970er Jahren nicht nur bei deutschen Fernsehzuschauern großer Beliebtheit erfreuten, und stellt zugleich eine persönliche Hommage der Autorin an ihre Lieblingswesternserie und deren Helden dar. Inspiriert durch die für viele TV-Nostalgiker beste Westernserie aller Zeiten entführt die Autorin ihre Leser in eine Geschichte voll wilder Romantik, Spannung und Dramatik. Mühelos gelingt es den Lesern, an die vorangegangen Erzählungen der „Laramie-Saga“ anzuknüpfen. Meisterhaft lässt Jessica James die Leser in eine Welt und Zeit eintauchen, die heutzutage schon beinahe in Vergessenheit geraten ist – eine Welt, in der ein wildes, ungezähmtes und teilweise unerschlossenes Land das Leben der Menschen prägte; eine Zeit, in der Männer nach dem „Cowboy-Code“ lebten und Kinder nach den moralischen Werten dieses Codes erzogen wurden; eine Zeit, in der harte Arbeit den Tag ausfüllte und Familienfeiern, Rodeos oder Veranstaltungen wie der von Jessica James trefflich beschriebene „Sunday Shoot“ die einzigen Vergnügungen darstellten; und eine Zeit, die nicht nur von der Natur ausgehende Gefahren mit sich brachte, sondern auch skrupellose Gesetzlose, die ihre hart arbeitenden Mitmenschen heimsuchten.
All dies erzählt Jessica James gewohnt souverän. „Diabolos Rache“ ist jedoch viel mehr als „nur“ ein weiteres Kapitel der „Laramie-Saga“ – es ist der bisherige Höhepunkt der Reihe und ein Westernabenteuer, mit dem der Autorin das Kunststück gelingt, die Gratwanderung zwischen Romantik und Dramatik trittsicher zu bewältigen. Stetig steigert sie die Spannung von einem dramatischen Ereignis zum nächsten und treibt sie einem atemberaubenden Showdown entgegen. Dabei begeht Jessica James allerdings nicht den Fehler, den Spuren vieler anderer Westernautoren zu folgen und übertriebene Brutalitäten und Blutvergießen in die Geschichte einzubauen. Die beschriebenen Actionsequenzen sind wie ihr Protagonist Jess – schnell, präzise und tödlich, und passen sich perfekt an die Westernatmosphäre der Geschichte an. Dem Leser bleibt viel Spielraum, um das Geschehen vor seinem geistigen Auge ablaufen zu lassen, und dadurch wird die Geschichte noch spannender, dramatischer und auch eindringlicher.
Auch diesmal merkt man Jessica James ihre Tierliebe an – das Verhältnis zwischen Mensch und Tier ist ihr sehr wichtig, und sie versteht es großartig, Tiere und Menschen in ihren Geschichten lebendig werden zu lassen. Eine weitere Besonderheit der „Laramie-Saga“ ist der Gebrauch spezifischer Anglizismen wie „Sunday Shoot“ oder „Roping“, die man in anderen Westernromanen aus deutschen Landen meist vermisst und die der Geschichte noch mehr Authentizität verleihen.
Ohne Zweifel ist „Diabolos Rache“ nicht nur der bisherige Höhepunkt der „Laramie-Saga“, sondern auch einer der spannendsten deutschen Westernromane der letzten zeit. Mit diesem Buch ist die Autorin über sich selbst hinausgewachsen. Einmal mehr beweist Jessica James, dass sie die deutsche „Queen of Western“, die deutsche Königin der Westernliteratur, ist. Mit diesem Roman ist Jessica James endgültig gelungen, sich in einer bisherigen Männerdomäne zu behaupten. Sie konnte sich von Roman zu Roman steigern und hat nun endgültig die perfekte Mischung zwischen Romantik und Dramatik gefunden. Man darf ihr und ihren Lesern wünschen, dass sie diesem Weg auch in künftigen Abenteuern der Freunde vom „Fuß der Blauen Berge“ folgt.
Allerdings gibt es bei allem Lob auch zwei Kritikpunkte, die erwähnt werden müssen. Zunächst ist da die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches, die in der graphischen Gestaltung des Umschlages beinahe untergeht und dem Inhalt der Geschichte kaum gerecht wird, da einfach zu wenig Interesse weckende Informationen an den potenziellen Leser weitergegeben werden. Hier hätte ich mir etwas mehr Information gewünscht, ähnlich wie in den vorangegangenen „Laramie“-Bänden. Der andere Kritikpunkt ist rein auf mein ganz persönliches Empfinden zurückzuführen – das Buch ist für ein Paperback zwar auf starkem Papier gedruckt und überraschend stabil gebunden, was wiederum sehr lobenswert ist, aber da meine Augenleistung etwas schwächer geworden ist, war mir persönlich die Schrift für ein hochformatiges Paperback etwas zu klein geraten. Ich würde mir für künftige Bände eine etwas größere Schrift wünschen, was allerdings wieder ein umfangreicheres Buch und (wahrscheinlich) einen höheren Preis zur Folge haben dürfte.
Es ist bewundernswert, dass sich Jessica James als bislang einzige deutschsprachige Autorin der Herausforderung stellt, zum einen die Erinnerung an einen Klassiker des Fernsehwesterns sowie die darauf basierenden Fernsehbücher der 1970er Jahre und zum anderen auch die deutsche Westernliteratur lebendig zu halten. „Laramie-Saga: Diabolos Rache“, das sind 250 Seiten geballtes Westernvergnügen für Leserinnen und Leser jeglichen Alters und der beste Beweis dafür, dass auch „neue“ Autoren mit erzählerischem Talent und Leidenschaft Leserinnen und Lesern gleichermaßen spannende und unterhaltsame Stunden bereiten kann. Jessica James ist längst keine Nachwuchsautorin mehr. Mit dem vorliegenden Roman ist sie endgültig zum „Profi“ geworden.



 
Jessica G. James
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