Jessica G. James
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neu: Buch 7 - Roter Bruder - Roter Feind
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Ein paar Sätze über mich...

 

 ... im "wahren Leben" heiße ich Gabriele Trosbach, vielen besser bekannt als Gaby Trosbach.

Seit geraumer Zeit schreibe ich "Western der etwas anderen Art", d.h., ich schreibe Stories in der Art einer Familiensaga, entfernt vom üblichen Klischee "wer-schießt-am-schnellsten-wer-killt-die-meisten". Natürlich kommen in meinen Geschichten die typischen Westernelemente nicht zu kurz, aber daneben bleibt viel Platz für Gefühl und das "richtige Leben", das oftmals ja an sich schon spannend genug ist. Und - es gibt Frauen, die nicht nur schmückendes Beiwerk sind. Es gibt selbstbewusste, äußerst selbständige Frauen, mit denen es die Hauptakteure manches Mal gar nicht so leicht haben. Frauen, die durchaus "ihren Mann stehen".

Geboren wurde ich in der Mitte des vorigen Jahrhunderts (puh, wie das klingt) mitten in Bochum, einer damals 365 Tausend Einwohner zählenden Stadt inmitten des Ruhrgebiets, wo ich auch aufwuchs. Dass ich trotzdem keine „richtige Großstadtpflanze“ wurde, verdanke ich wohl in erster Linie meinem Vater, einem Mann mit einem scharfen, offenen Blick für die Dinge um ihn herum, einer großen Verbundenheit zur Natur und viel Verständnis für alle Mitgeschöpfe. 

Schon als ganz kleines Mädchen und später während meiner Schulferien begleitete ich ihn auf seinen beruflich bedingten Fahrten ins Sauerland, wo er mir z.B. jenen jungen Kuckuck zeigte, der im Nest einer Bachstelze aufwuchs. Er verschwieg mir auch nicht, was mit den Bachstelzen-Jungen passiert war... 

 

 

 

Von meinem Vater erbte ich nicht nur das - keinesfalls übertriebene oder gar affige - Mitgefühl und das Verständnis für Tiere und den geschickten Umgang mit ihnen, nein, er war es auch, der mich als erster mit den Schilderungen der Western-Filme von Tom Mix, die er als Junge sah, auf diese fremde Welt neugierig machte.  

Doch noch ein Wort zu Natur und Tieren: selbst erlebte Begebenheiten finden sich in meinen Geschichten wieder, so zum Beispiel das Fangen von Forellen mit bloßen Händen; und auch die Brabanter Kaltblutstute Ella ist kein Phantasieprodukt. 

Auch meiner Mutter, einer auf sehr sympathische Weise energischen, zierlichen Frau mit einer für die damalige Zeit ausgesprochen fortschrittlichen, emanzipierten Denkweise, verdanke ich viel. Sie war sehr „belesen“, und sie nahm mich, sobald ich alt genug war, mit in die umfangreiche Stadtbücherei Bochums mit einer eigenen Kinder- und Jugendbibliothek, wo ich von dem üppigen Angebot reichlich Gebrauch machte. Tiergeschichten wurden genauso „verschlungen“ wie Berichte über Walfänger, Robbenjäger, Segelschiffe und Titel wie „Letzter Häuptling Little Fox“, „Ein Mädchen reitet durch Kanada“ und dergleichen. Leider gab es dort keine Bände von Karl May... 

Später, als ich älter wurde, liebte ich Krimis, Gruselgeschichten und die Werke Edgar Allen Poes...

Schon in der Schule bewies ich so etwas wie „Talent zum Schreiben“ - meine Aufsätze hoben sich in Formulierungen und Inhalt deutlich von denen meiner Mitschülerinnen ab. Eine Lehrerin meinte, ich sei meiner „Entwicklung zu weit voraus“, mein späterer Klassenlehrer aber schätzte meine Fähigkeiten. Nicht selten wurden meine Aufsätze und Gedichte der Klasse vorgetragen.

Im Radio liefen Kriminalgeschichten, denen ich, eingekuschelt im Bett zwischen meinen Eltern, lauschen durfte. 

Dann bekamen wir Mitte der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ein Fernsehgerät... Und mit einem Mal war sie da, die Western-Serie „Am Fuß der blauen Berge“. Mein Vater und ich fieberten den Sonntagnachmittagen entgegen, aber nicht nur er und ich, nein, fast all meine Mitschülerinnen ebenfalls. Montags, auf dem Schulhof, wurden einzelne Szenen nachgespielt. Nein, es machte gar nichts, dass wir Mädchen waren (wir spielten später auch beim wöchentlichen Schwimmen im Hallenband Szenen aus der Taucherserie „Mike Nelson/Abenteuer unter Wasser“ nach...). Schon damals begann ich, eigene Geschichten zu „Am Fuß der blauen Berge“ zu erfinden, und meine Freundinnen drängten mich, sie zu erzählen. Abends, im Schullandheim, wenn der Plattenspieler „Geistereiter“ von Kenneth Spencer genudelt hatte, waren sie besonders beliebt...
 

Dann war die Schulzeit vorbei, Lehrzeit, Abende in der Disco und schließlich Beruf und Heirat verdrängten meine erdachten Geschichten weitgehend und für lange Zeit aus meinen Gedanken (bis auf den Beginn einer Story, die ich mit 16 Jahren erdachte und die bis heute nicht fertig wurde). Doch irgendwann stieß ich bei einer Buchrecherche zu einem völlig anderen Thema auf das Buch "Am Fuß der Blauen Berge - Die Flimmerkiste der 60er Jahre" - und auf einmal  kehrten die Geschichten in mein Bewusstsein zurück. Und ich begann, zu schreiben ...

 

 

 

 

Foto: Martin Behr - Waltroper Zeitung vom 8.8.2011


 


 
Jessica G. James
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